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Fidigit und Tinext Cloud: ein Weg zur digitalen Transformation und fortschrittlicher Sicherheit

In den letzten Jahren ist die digitale Transformation für Unternehmen, die ihre operative Effizienz verbessern und maximale Datensicherheit gewährleisten wollen, zu einer Priorität geworden. Die Fidigit SA, ein auf IT-Lösungen für die Digitalisierung spezialisiertes Unternehmen, wählte Tinext Cloud als strategischen Partner, um die Infrastruktur der Fidinam Gruppe zu modernisieren.

Von 2021 bis 2023 umfasste die erste Projektphase die Migration von einem On-Premises-Rechenzentrum zu einer hybriden Cloud-Infrastruktur, wobei IaaS (Infrastructure-as-a-Service) und DRaaS (Disaster Recovery as a Service)-Lösungen von Tinext Cloud genutzt wurden.
Dieser Übergang sicherte die Geschäftskontinuität, die Datensicherheit und die operative Flexibilität und ermöglichte es Fidigit gleichzeitig, Cloud-Lösungen auch externen Kunden anzubieten.

Ein neues Sicherheitsparadigma: Zero Trust

Ab 2024 trat das Projekt in seine zweite Phase ein, mit einem stärkeren Fokus auf Cybersicherheit. Ziel war es, Unternehmensdaten zu schützen und den Zugriff auf Unternehmensressourcen für mehr als 300 Nutzer, einschließlich Mitarbeitende und externe Partner, zu regulieren.

Um diese Cybersicherheitsherausforderungen zu meistern, setzte Fidigit ein Zero-Trust-Sicherheitsmodell ein, das auf dem Prinzip „niemals vertrauen, immer prüfen“ basiert. Bei diesem Ansatz wird kein Nutzer und kein Gerät standardmäßig vertraut – unabhängig von Rolle, Standort oder Endgerät.

Der Zero-Trust-framework hat sich als äußerst effektiv erwiesen, um vor fortgeschrittenen Bedrohungen wie Phishing, Ransomware und Datenlecks zu schützen. Er eignet sich auch besonders gut für heutige Arbeitsumgebungen, in denen Nutzer von verschiedenen Geräten und Standorten auf Systeme zugreifen.

Das Modell basiert auf drei Kernprinzipien:

  • Alle Entitäten sind standardmäßig nicht vertrauenswürdig
  • Der Zugriff wird nach dem Prinzip der minimalen Rechte gewährt
  • Das Monitoring muss kontinuierlich, umfassend und sofort erfolgen

Die Sicherheitsinfrastruktur von Fidigit wurde neu gestaltet, um diese Prinzipien widerzuspiegeln und einen sicheren, nahtlosen Zugriff auf Unternehmensdaten und -anwendungen zu gewährleisten.
Wenn ein Gerät die Sicherheitsrichtlinien nicht erfüllt – beispielsweise veraltete Antivirensoftware, bekannte Schwachstellen oder ungewöhnliches Login-Verhalten – wird der Zugriff auf sensible Daten verweigert oder eingeschränkt, um das Risiko zu minimieren.

Gemäß dem Zero-Trust-Ansatz wird das Nutzerverhalten in Echtzeit überwacht. Risikoreiche Aktionen werden proaktiv blockiert, etwa das Herunterladen verdächtiger Dateien, der Besuch bösartiger Websites, die Nutzung nicht verifizierter Geräte oder das Teilen sensibler Informationen.

Sicherheitskontrollen werden auf allen Ebenen durchgesetzt, um Daten in Dateien, Anwendungen und Instant-Messaging-Plattformen zu schützen

Zero-Trust-Implementierungen in der Praxis

Hier sind zwei praktische Beispiele dafür, wie Zero Trust im Fidigit-Ökosystem angewendet wird:

  • Nur Nutzer mit einem registrierten und verwalteten Endgerät, das bestimmte Sicherheitsprüfungen besteht (z. B. Schwachstellenscans und Zugriffspolicies), erhalten Zugriff auf Unternehmensressourcen-egal, ob vor Ort oder remote.
  • Der Zugriff basiert nicht auf traditionellen VPNs (wie SSL VPN oder IPsec Mobile); stattdessen werden Unternehmensdienste sicher bereitgestellt, mit fortschrittlichen Schutzmechanismen wie zertifikatbasierter Authentifizierung und verschlüsselter Kommunikation.

Dadurch wird jede Verbindung zu Unternehmensressourcen authentifiziert, verschlüsselt, protokolliert und kontinuierlich überwacht – und gewährleistet so ein Höchstmaß an Sicherheit und Kontrolle in Echtzeit

2025: Aufbau eines vollständig sicheren Ökosystems

Die digitale Transformationsreise von Fidigit geht weiter. Im Jahr 2025 wurde die Netzwerkinteroperabilität weiter verbessert, um eine noch detailliertere und sicherere Überwachung der Nutzeraktivitäten zu ermöglichen.

Diese Fallstudie zeigt, wie die Kombination fortschrittlicher Sicherheitssysteme mit einer hybriden Cloud-Konfiguration operative Effizienz, robusten Datenschutz und Geschäftskontinuität gewährleisten kann.