Cybersecurity wurde lange Zeit als eine Art Schutzbarriere betrachtet, die rund um die IT-Infrastruktur errichtet und erst dann aktiviert wird, wenn ein Sicherheitsvorfall erkannt wird. Heute werden Bedrohungen jedoch immer ausgefeilter, automatisierter und gezielter. Security muss sich daher zu einem kontinuierlichen Schutzmodell weiterentwickeln, das bereits vor einem Angriff sowie während und nach einem Angriff greift.
Dies ist der Leitgedanke der Webinar-Reihe zum Thema Security, die Tinext Cloud in den vergangenen Monaten organisiert hat. Sie behandelte einige der wichtigsten Aspekte der modernen Cybersecurity und fand ihren Höhepunkt in der Präsenzveranstaltung „Cybersecurity in pratica“ am 15. Oktober in Lugano. Erforderlich ist ein umfassender Ansatz, der von Prävention und Security Awareness über die kontinuierliche Überwachung der IT-Umgebungen und die Erkennung von Anomalien bis hin zur Fähigkeit reicht, schnell auf Bedrohungen zu reagieren.
Der Ausgangspunkt ist unbestreitbar: Keine Infrastruktur ist vollständig immun gegen Angriffe. Es besteht jedoch die Möglichkeit, Risiken zu reduzieren, die Fähigkeit zur Erkennung anomalen Verhaltens zu verbessern und schnell einzugreifen, wenn eine Bedrohung die Schutzmaßnahmen überwinden kann.