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Digital Skills Gap in der Schweiz und im Tessin: eine Herausforderung, die es zu bewältigen gilt

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In einer zunehmend digitalisierten Welt ist die Digitalkompetenzlücke eines der Haupthindernisse sowohl für die volle gesellschaftliche Teilhabe der Bürger als auch für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Dieses Problem betrifft sowohl Einzelpersonen, die Schwierigkeiten beim Zugang zu digitalen Diensten haben, als auch Unternehmen, die strukturelle Schwierigkeiten bei der Einführung von Technologien wie Cloud Computing oder künstlicher Intelligenz haben.

Um diese Lücke zu schliessen, sind differenzierte, aber koordinierte Strategien erforderlich, da eine Vernachlässigung dieses Problems die Innovation in der gesamten Schweiz bremsen könnte.

Digitale Bürgerschaft: eine Frage der sozialen Gerechtigkeit

Laut dem Bundesamt für Statistik (Quelle: Omnibus 2023) verfügen rund 22% der Schweizer Bevölkerung über keine oder nur geringe digitale Grundkenntnisse; das Digitalbarometer 2024 beziffert diesen Wert sogar auf 31%.

Dabei geht es nicht nur um mangelnde Vertrautheit mit digitalen Werkzeugen, sondern um echte Schwierigkeiten bei der Nutzung digitaler Inhalte und Dienste zur Bewältigung alltäglicher Aufgaben.

Digitaler Analphabetismus zeigt sich bei Tätigkeiten, die heute als unverzichtbar gelten: Fahrkarten buchen, Online-Banking nutzen, Zugang zu elektronischen Behördendiensten, sachkundige Stimmabgabe oder einfach nur, um aus der Ferne mit anderen in Kontakt zu bleiben.

Am stärksten betroffen sind oft ältere Menschen, Menschen mit geringem Einkommen oder mit geringer Bildung. Aber auch sogenannte "Digital Natives" sind nicht immun: Häufige Gerätenutzung ist nicht unbedingt gleichbedeutend mit tatsächlicher Kompetenz.

Die Auswirkungen dieses Defizits gehen über die individuelle Ebene hinaus. Er führt zu einer geringeren Beteiligung am sozialen, kulturellen und politischen Leben, und vor dem Hintergrund des umfassenden digitalen Wandels spüren auch die Unternehmen die Folgen.

IKT-Kompetenzen in Unternehmen: eine Bremse für den Wandel

Auch die Unternehmen sehen sich zunehmend mit einem Bedarf an grundlegenden und fortgeschrittenen digitalen Fähigkeiten konfrontiert.

Im Tessin zum Beispiel zeigt unsere aktuelle Studie "Digital Transformation and Cloud Adoption 2024" , dass der Mangel an IKT-Fachwissen als eines der größten Hindernisse für die digitale Transformation gilt. Der Mangel an qualifizierten Fachkräften beeinträchtigt die Fähigkeit, Innovationen zu entwickeln, neue Technologien einzuführen und komplexe Prozesse wie die Cloud-Migration zu verwalten.

Abgesehen von den technischen Einschränkungen kämpfen viele Unternehmen mit einer kulturellen und organisatorischen Fehlanpassung: Widerstand gegen Veränderungen, unstrukturierte Unternehmensführung und das Fehlen eines einheitlichen Betriebsmodells spiegeln einen Mangel an digitaler Führung und strategischer Vision wider.

Die Folgen der Qualifikationslücke sind greifbar:

  • Sie verlangsamt Transformationsprojekte
  • Reduziert die betriebliche Effizienz
  • Behindert die Datenintegration und die Einführung fortschrittlicher Modelle wie Multi-Cloud
  • Das macht es schwieriger, Talente anzuziehen und zu halten.

All dies wirkt sich direkt auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen aus, insbesondere in einer lokalen Wirtschaft wie der des Tessins, wo es den KMU oft an internen Ressourcen fehlt, um Innovationen eigenständig zu fördern.

Auf dem Weg zu einer integrierten Strategie: Ausbildung und Zusammenarbeit

Digitale Kompetenzen können nicht mit isolierten Maßnahmen in Angriff genommen werden.

Was wir brauchen, ist eine integrierte Strategie:

  • Investitionen in die ständige Weiterbildung
  • Innovation in Organisationsmodellen
  • Zusammenarbeit mit externen Partnern.

Der Bundesrat hat mit der Strategie "Digitale Schweiz", die auf die digitale Befähigung der Bevölkerung abzielt, bereits Schritte in diese Richtung unternommen. Auf lokaler Ebene gibt es Programme für die Grundbildung von Erwachsenen und branchenspezifische Initiativen für die berufliche Qualifizierung.

Die Unternehmen - insbesondere diejenigen, die am Anfang ihrer digitalen Reise stehen - müssen ein Gleichgewicht finden zwischen der Notwendigkeit, interne Fähigkeiten zu entwickeln, und der Dringlichkeit, Projekte zu starten, die fortgeschrittenes Fachwissen erfordern.

In diesem Szenario wird die Zusammenarbeit mit Technologiepartnern für die Auslagerung spezialisierter Dienstleistungen nicht nur hilfreich, sondern strategisch.

Die Rolle von Tinext Cloud: Ein Partner für Fähigkeiten und Innovation

Da die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage nach Fachkräften wächst, wird die Wahl des richtigen Technologiepartners immer wichtiger.

Tinext Cloud positioniert sich als zuverlässiger Partner für Schweizer Unternehmen. Mit tiefgreifender Expertise in Cloud-Lösungen und digitaler Transformation - von Rechenzentren über moderne Anwendungen bis hin zu Cybersecurity - unterstützt Tinext Cloud Unternehmen mit Beratungsdienstleistungen und managed solutions, die helfen:

  • technische Lücken schnell schließen
  • den Betrieb sicher und effizient zu unterstützen
  • interne Teams zu schulen, um langfristige Kompetenzen zu entwickeln.

Für viele Unternehmen bedeutet der Rückgriff auf einen kompetenten externen Partner nicht nur, dass sie ihre Innovationen beschleunigen, sondern auch, dass sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können, ohne auf Kontrolle oder Qualität verzichten zu müssen.

Diese Kombination aus operativer Unterstützung und Kompetenzentwicklung ist ein konkreter Hebel für den Aufbau nachhaltiger digitaler Fähigkeiten und kann im Laufe der Zeit einen bedeutsamen kulturellen Wandel in Unternehmen fördern.